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Sehenswürdigkeiten

Am Großen Bruch Kloster Hamersleben mit Stiftskirche St. Pankratius

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Das unmittelbar an der Straße der Romanik gelegene Kloster Hamersleben ist eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit im gleichnamigen Ort. Als einstiges Augustiner-Chorherrenstift des Bistums Halberstadt zählt das Kloster mit der Stiftskirche St. Pankratius heute zum Bistum Magdeburg.

Kurzer historischer Einblick in das Kloster Hamersleben

Bischof Reinhard stiftete im Jahre 1108 in Osterwieck die Stiftskirche St. Pankratius samt Kloster. Die zum damaligen Hochadel gehörenden Damen Thietburg mit Tochter Mathilde verlegten das Kloster Hamersleben durch reiche Landschenkungen 1111 nach Hamersleben. Kloster Hamersleben hatte bis Ende des 13. Jahrhunderts Bestand als Doppelkloster.

Nachdem ein zeitweiliger Verfall von Kloster Hamersleben / Stiftskirche St. Pankratius Besitz ergriff, konnte dieses 1452 reformiert werden. Zunächst übernahmen Priore in der Zeit zwischen 1452 bis 1722 die Leitung. Zu einem späteren Zeitpunkt ging der Konvent an Prälaten über.

Im Jahr 1525 kam es durch Bauern und 23 Jahre später durch protestantische Magdeburger zur Plünderung von Kloster Hamersleben. Während der Reformation hielt das Kloster am katholischen Bekenntnis weiterhin fest. So kam Kloster Hamersleben / Stiftskirche St. Pankratius zwischen 1633 – 1649 als Kriegsbeute in schwedische Hände. Anlässlich der Säkularisation wurde das Kloster 1804 aufgehoben.

Ausstattung der Stiftskirche St. Pankratius

Die erstmalig 1570 schriftlich erwähnte Orgel wurde 1688 mit anderen Ausstattungen am Westgiebel, direkt auf einer Empore, erbaut. Zu diesen gehörten ferner

  • der Altar
  • das Chorgestühl
  • verschiedene Apostelfiguren
  • die Kanzel

Das aus der Zeit des Barock stammende Orgelwerk erfuhr 1811 einen Umbau, so dass es technisch wie auch klanglich dem einstigen frühromanischen Zeitgeschmack entsprach. 1870/71 ist die Orgel einer gründlichen Renovierung unterzogen worden.

Zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts war der Westgiebel bereits derart baufällig, dass bereits erste Mauersteine im Orgelwerk landeten. Zur Stabilisierung des Mauerwerks kam es deshalb 1960 zur Setzung einer Stahlträgerkonstruktion an der inneren Wandseite am Westgiebel. Zu diesem Zweck musste die Orgel abgebaut werden. Während das Pfeifenwerk einen Platz auf dem Dachboden der Stiftskirche St. Pankratius des Klosters Hamersleben fand, kam es zur Entsorgung des technischen Orgelwerks.

Der Prospekt wurde fachgerecht abmontiert sowie nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten wiederaufgebaut. Diesmal allerdings ohne das Orgelwerk.

Neubau der Stiftskirche St. Pankratius von Kloster Hamersleben

In vier Bauabschnitten ist 1991 mit dem Neubau eines Orgelwerks des Klosters Hamersleben begonnen worden. Im Jahre 2001 konnte die Fertigstellung des Haupt- und Pedalwerks bekanntgegeben werden. Der Einbau des Unterwerks geschah 2005. Das Pfeifenwerk der Orgel besteht zum größten Teil aus den Vorgängerinstrumenten. Hinzu gesellten sich neu gebaute Register.

Von der Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit erfolgten in mehreren Abschnitten Instandsetzungen sowie Restaurierungen am Kloster Hamersleben / Stiftskirche St. Pankratius. Besucher haben somit die Möglichkeit, wieder eine einzigartige Sehenswürdigkeit im nahezu ursprünglich romanischen Stil zu bewundern.

Öffnungszeiten Kloster Hamersleben

Monat Tag Öffnungszeit
Sommermonate Montag bis Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr
 Wintermonate Montag bis Sonntag 09:00 – 16:00 Uhr

Kontakt und Anschrift

Katholisches Pfarramt
Klosterhof 8
39393 Hamersleben
Tel.: 039401-483
E-Mail: sperling@kathleben.de
Web: www.hamersleben.de

Tourist-Information Oschersleben
Hornhäuser Str. 5
39387 Oschersleben (Bode)
Tel.: 03949 – 912205
E-Mail: tourismus@oscherslebenbode.de
Web: www.oscherslebenbode.de

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