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Sachsen-Anhalt
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Petersberg Stiftskirche St. Peter und Kloster Petersberg

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Zwischen den Orten Halle an der Saale und Köthen in Sachsen-Anhalt findet sich eine Erhebung, die 250 m ü. N. N. aufweist. Die Rede ist vom Petersberg, der einst Lauterberg hieß. Direkt an der Straße der Romanik gelegen befindet sich das Kloster Petersberg mit seiner Stiftskirche St. Peter.

Zur Gründung von Kloster Petersburg und Stiftskirche St. Peter

Graf Dedo IV. von Wettin hat in Zusammenarbeit mit Markgraf Konrad von Meißen im Jahre 1124 das einstige Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Nach der Säkularisierung in den Jahren 1538 bis 1540 ging das Kloster Petersburg mit seiner Stiftskirche St. Peter in das sächsische Gebiet über. Ab 1698 gehörte es zum Besitz Brandenburgs. Bereits zur Gründungszeit befand sich auf dem Berg ein Sakralbau, eine Rotunde inklusive einer Apsis in Halbkreisform.

Mit dem Bau der dreischiffigen, in Kreuzform errichteten Stiftskirche St. Peter ist kurz nach 1124 begonnen worden. Dazu gehörten ein

  • mächtiger West-Querturm
  • großes mehrteiliges Sanktuarium

Die Stiftskirche des Klosters Petersberg fiel 1565 einem Brand zum Opfer. Dabei wurde sie zum größten Teil zerstört. Mehrere Jahrhunderte blieb einzig die Ruine erhalten. Letztlich begann zwischen 1853 und 1857 ein Neubau, der dem Original relativ ähnlich war.

Architektur der einmaligen Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg

Im bestehenden Bau sind die meisten Teile der einstigen Stiftskirche St. Peter erhalten geblieben. Einzig die oberen Teile der Seitenschiffe sowie das Mittelschiff erfuhren im 19. Jahrhundert eine komplette Erneuerung. Ebenfalls erneuert werden mussten alle Rundbogenfenster im Langhaus sowie die sich in der oberen Turmetage befindlichen Schall-Arkaden. Im Original sind einzig wenige kleinere Öffnungen vom Turm erhalten geblieben.

1856 entstand die stabile Westempore der Stiftskirche St. Peter. Ein gigantisches Kenotaph vom Markgrafen Konrad sowie seiner Familie können von Besuchern des Klosters Petersberg direkt in der Turmhalle besichtigt werden. Ein aus der Begräbniskirche aus dem 16. Jahrhundert stammendes Kruzifix, bestehend aus Sandstein, findet sich an der Nordwand im Querhaus der Stiftskirche St. Peter.

Heutige Nutzung der Stiftskirche St. Peter sowie Kloster Petersberg

In der Gegenwart gehört die Stiftskirche St. Peter vom Kloster Petersberg zur Landeskirche der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bot die Stiftskirche als einstige örtliche Pfarrkirche Platz für eine Vielzahl von großen kirchlichen Veranstaltungen. Darunter befanden sich kirchenmusikalische Veranstaltungen genauso wie beispielsweise Jugendwallfahrten. Pfarrer Günter Loske gründete seinerzeit den Ökumenischen Petersbergverein e. V., dessen Leitung bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997 ihm oblag.

Im März 1999 wurde die Stiftskirche St. Peter den Brüdern der Communität Christusbruderschaft Selbitz übergeben. Mit großem Aufwand konnte das einstige Pfarrhaus renoviert und als Kloster Petersberg umfunktioniert werden.  Seither ist die Kirchliche Stiftung Petersberg mit der Schirmherrschaft von Kloster und Stiftskirche betraut.

Öffnungszeiten Kloster Petersberg

Monat Tag Öffnungszeit
1. April – 31. Oktober Montag bis Sonntag 08:00 – 22:00 Uhr
1. November – 31. März Montag bis Sonntag 08:00 – 19:00 Uhr

Kontakt und Anschrift

Stiftskirche St. Petrus
Bergweg 11
06193 Petersberg bei Halle (Saale)
Tel.: 034606 – 20409
E-Mail: petersberg@christusbruderschaft.de
Web: http://www.christusbruderschaft.de

Förderverein Erholungsgebiet Petersberg e.V.
c/o Museum Petersberg
Alte Hallesche Straße 28
06193 Petersberg
Tel.: 034606-20229 oder 35776
E-Mail: foerderverein-petersberg@t-online.de
Web: www.museum-petersberg.de

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