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Schönhausen (Elbe) Bismarck Museum im Torhaus von Schloss Schönhausen I

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Die Gemeinde Schönhausen an der Elbe gehört zum Landkreis Stendal. Sie liegt nördlich 70 km entfernt von Magdeburg, genau zwischen Rathenow und Stendal. Das Schloss mit seinem Bismarck Museum ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle Gäste der Gemeinde.

Zur Historie von Schloss Schönhausen

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gründete der Bischof von Havelberg den Ort Schönhausen. Das älteste Gebäude der Gemeinde ist die Backsteinkirche romanischen Ursprungs, die 1212 geweiht wurde. Auf Grund eines Gebietstausches kam Schönhausen, einst zum Kurfürstentum Brandenburg gehörend, 1562 in das Eigentum von Bismarck. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden von den Bismarcks zwei Schlösser erbaut. Schloss I von Schönhausen wurde um 1700 fertiggestellt, ab 1729 wurde mit dem Bau von Schloss II begonnen. Otto von Bismarck erblickte am 01. April 1815 im Schloss I von Schönhausen das Licht der Welt.

Der Magdeburger Kaufmann Ernst August Gaertner ersteigerte 1830 das Schloss Schönhausen II und sanierte dieses schließlich. Nach dessen Tode ging es an seinen Sohn über. Letztlich wurde es von der deutschen Nation gekauft und anlässlich seines 70. Geburtstages Bismarck zum Geschenk gemacht.

Als der Vater Otto von Bismarcks 1845 verstarb, übernahm dieser das Gut Schloss Schönhausen I. Bismarck wurde kurz darauf Deichhauptmann in Jerichow. Nach dessen Einzug

  • 1847 in den Vereinigten Landtag
  • 1849 in den Preußischen Landtag
  • 1851 nach Frankfurt und
  • 1859 als Gesandter nach Petersburg

wurde das Schloss sowie das Amt des Deichhauptmanns von seinem Nachbarn Ernst August Gaertner übernommen, der auch später die Verwaltung für das Gut Bismarck übernahm.

Die heutige Nutzung von Schloss Schönhausen

1945 kam es zur Enteignung des Ritterguts und Schloss I von Schönhausen. Das Schloss wurde am 02. August 1958 auf Betreiben der DDR-Regierung gesprengt. Eine Person besaß den Mut, das Haus nicht zu verlassen, weswegen ein Seitenflügel – das Torhaus – erhalten geblieben ist. Die Einrichtungsgegenstände aus dem Schloss sind in den Besitz des heutigen Bismarck Museums in Schönhausen übergegangen.

Im Jahr 1998 wurde das Bismarck Museum eingerichtet und fand seinen Platz im erhalten gebliebenen Seitenflügel, dem Torhaus von Schloss I Schönhausen. Schloss II Schönhausen fand seit 1950 als Schule Verwendung. In der Gegenwart befindet sich in diesem Gebäude die Verwaltung.

Der barocke Park von Schloss Schönhausen – ein schönes Ausflugsziel für Jung und Alt

Der barocke Park von Schloss Schönhausen I gehörte in der früheren Zeit ebenfalls zum Rittergut. Es wird erzählt, dass die bis in die heutige Zeit noch erhalten gebliebene Statue aus Sandstein des Herkules von Bismarck verschandelt worden ist. Und zwar sei dies aus Wut Bismarcks darüber geschehen, dass er eine erfolglose Jagd hinter sich hatte. Daraufhin ließ Bismarck einen Schrotschuss in das Hinterteil der Sandsteinstatue ab.

Das Schloss Schönhausen II des Ritterguts hat damals ebenfalls einen eigenen Park gehabt. Zeitzeuge dessen ist die direkt an das Gut rückwärtig angrenzende Straße Am Park. Hier können Gäste, die einen Ausflug nach Schönhausen zum Bismarck Museum unternehmen, sich auch von den tatsächlichen Größenverhältnissen des einstigen Rittergutes überzeugen. Dieses wies – ebenso wie Schönhausen I – eine Fläche von rund 500 Hektar auf.

Öffnungszeiten Bismarck Museum Schönhausen

Dienstag bis Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr

Kontakt und Anschrift

Bismarck Museum & Touristinformation Schönhausen
Bismarckstr. 2
39524 Schönhausen (Elbe)
Tel. 039323 38874
E-Mail: info@bismarck-museum-schoenhausen.de
Web: www.bismarck-museum-schoenhausen.de

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