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Oranienbaum-Wörlitz Wörlitzer Park: Schloss und Schlossgarten

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Zwischen Dessau-Roßlau und der Lutherstadt Wittenberg befindet sich die Stadt Oranienbaum-Wörlitz und der Wörlitzer Park. Der im Jahr 2000 in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene Park wurde 1769 bis 1773 im Auftrag des damaligen Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt angelegt. Der Park umfasst eine Fläche von 112,5 Hektar und ist in mehrere Teile gegliedert, darunter der Parkteil „Am Schloss“.

Schloss im Wörlitzer Park und Schlossgarten

Das Schloss wurde 1769 bis 1771 durch den Baumeister Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff gebaut. Es ist eines der frühesten klassizistischen Schösser auf europäischem Festland und gilt als das Bauwerk, das den deutschen Klassizismus begründete. Es besteht aus einem Lichthof, einer Vorhalle, zehn Räumen und zwei Sälen. Seit seiner Fertigstellung war es für die Öffentlichkeit zugänglich. Die von den Reisen des Fürsten inspirierte, prunkvolle Inneneinrichtung ist auch heute noch sehr gut erhalten. Auch die für damalige Verhältnisse moderne Einrichtung, wie Essensaufzüge und in der Wand versenkbare Türen, lässt sich auf die Auslandsaufenthalte des Fürsten zurückführen. Direkt neben dem Schloss befindet sich ein Küchen- und Wirtschaftsgebäude, in dem sich heute ein Restaurant und verschiedene Geschäfte angesiedelt haben. Die beiden Bauten sind durch einen unterirdischen Gang miteinander verbunden.

Schlossgarten im Wörlitzer Park

Im Schlossgarten befinden sich weitere Bauwerke, wie das Graue Haus, die Synagoge und die Kirche.

Das Graue Haus diente der Herzogin als Rückzugsort. Denn schon während der Bauarbeiten war der Park öffentlich zugänglich. 1790 bis 1811 war es Dauerwohnsitz der Herzogin. Heute beinhaltet das Graue Haus eine Ausstellung über ihr Leben.

Am östlichen Rand des Schlossgartens wurde 1789 bis 1790 eine Synagoge errichtet. Diese sollte die tolerante Politik des Fürsten verdeutlichen. Als Vorbild diente der Tempel der Vesta in Rom. Die Inneneirichtung der Synagoge wurde 1938 in der Progromnacht zerstört. Heute ist dort eine Ausstellung über die Geschichte der Juden in Anhalt zu finden.

Die Kirche war ursprünglich ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert. Fürst Franz von Dessau ließ sie 1804 bis 1809 im neogotischen Stil umbauen. Auf dem 66 Meter hohen Kirchturm befindet sich eine Aussichtsplattform von der aus man über den gesamten Park blicken kann.

Kontakt und Anschrift

Tourismusgesellschaft Wörlitz-Oranienbaum mbH
Wörlitz-Information
Förstergasse 26
06785 Oranienbaum-Wörlitz OT Wörlitz
Tel.: 034905 – 31009 und 19433
E-Mail: info@woerlitz-information.de
Web: www.woerlitz-information.de

Kulturstiftung DessauWörlitz
Schloss Großkühnau
Ebenhanstr. 8
06846 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340 – 6461503
E-Mail: info@gartenreich.com
Web: www.gartenreich.com

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