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Burg Hexenturm

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Den Hexenturm von Burg bei Magdeburg finden Gäste in der Altstadt. Integriert ist der Hexenturm nahe des Freiheitsturms in der Burger Stadtmauer.

Einblick in die Historie des Hexenturms

Mit dem Entstehen der ersten Stadtmauer von Burg im 11. Jahrhundert wurde der Hexenturm errichtet, jedoch in einer komplett anderen Bauweise. Es wird davon ausgegangen, dass der Hexenturm einst ein viereckiger Turm in offener Bauweise war. Dieser wurde offensichtlich zum Ende des 15. Jahrhunderts umgebaut und erhielt seine heutige Form. Durch die vorhandenen Schießscharten wird vermutet, dass der heutige Hexenturm einstmals als Wehr- und Wachturm fungierte.

In das Turminnere konnte in früheren Zeiten ausschließlich über den Wehrgang, der oberhalb der Stadtmauer verlief, gelangen. Als dieser wegfiel, wurde in Nähe des Bodens eine zweite Tür geschaffen. Im Erdgeschoss können Besucher der einzigartigen Sehenswürdigkeit in der Mitte des kleinen Raums eine im Fußboden eingelassene Öffnung erkennen. Darunter befindet sich ein Verlies in einer Tiefe von sechs Metern. Durch diese runde Öffnung sind die Gefangenen in das feuchte und dunkle Verlies hinab gelassen worden.

Mit dem Verlust der verteidigenden Funktion des Hexenturms gegen Angriffe auf die Stadt Burg kam es um 1700 zum Umbau desselben zu einem Gefängnis für angebliche Hexen. So erhielt der Hexenturm auch seinen Namen. In der Zeit von 1616 bis 1619 kam es in Burg zu insgesamt zehn Hexenprozessen. Am bekanntesten waren die „Schwarze Barbare“, die als Hexe bezichtigt wurde und am 16. Dezember 1600 ihr Leben auf dem Scheiterhaufen aushauchte sowie Marie Huhn, welche als Kindesmörderin 1732 bis 1733 überführt worden war.

Der Hexenturm Burg fand noch bis in das Jahr 1846 Verwendung als Frauengefängnis, bis dieses durch ein neu erbautes Gefängnis in der Hainstraße, welches zu einem Gerichtsgebäude gehörte, abgelöst wurde.

Da Burg für den Hexenturm keine Verwendung mehr sah, sollte dieser 1885 abgerissen werden. Die Magdeburger Regierung konnte dies jedoch verhindern. Als zehn Jahre darauf eine Katzentreppe an der Stelle des Hexenturms entstehen sollte, wurde erneut der Versuch eines Abrissen unternommen. Auch dieser scheiterte, so dass die Katzentreppe in einer Entfernung von wenigen Metern des Hexenturms errichtet wurde.

Heute Nutzung des Hexenturms in Burg

Schon im Jahre 1985 kam es von Seiten des Kulturbunds der DDR zur Sanierung des Hexenturms. Im Rahmen des Sanierungsprogrammes der gesamten Altstadt Burg zwischen 1998 und 1999 wurde die große Sanierung durch Denkmalspfleger realisiert. Hieran erinnert auch die auf der Turmspitze ersichtliche Jahreszahl.

Der Hexenturm kann seither von Besuchern der Stadt Burg besichtigt werden. Der Heimatverein Burg bietet zu diesem Zweck Führungen an.

Kontakt und Anschrift

BurgInfo
Berliner Straße 38
39288 Burg
Tel.: 03921-2331
E-Mail: burginfo@stadt-burg.de
Web: www.stadt-burg.de

Öffnungszeiten Burg-Information

Montag, Dienstag, Donnerstag 09:00 – 18:00 Uhr
Freitag 09:00 – 15:00 Uhr
Samstag 09:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch, Sonntag geschlossen
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