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Hansestadt Salzwedel St. Marienkirche

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Die größte Kirche innerhalb der Hansestadt Salzwedel in der Altmark ist die Marienkirche. Die evangelische Kirche wird trotz ihrer romanischen Abstammung der Backsteingotik zugeordnet. Auf Grund ihres leicht gekrümmten Turmes erlangte die St. Marienkirche als Wahrzeichen der Kreisstadt Bekanntheit.

Die St. Marienkirche Salzwedel – Eine Sehenswürdigkeit als Zeuge längst vergangener Zeiten

Wer die Hansestadt Salzwedel besucht, sollte auch dem Wahrzeichen der Stadt – der St. Marienkirche – einen Besuch abstatten. Diese fügt sich besonders gut in das mittelalterliche Stadtbild ein, präsentiert das Gotteshaus doch die alte norddeutsche Backsteingotik. Dabei beeindruckt die fünfschiffige Basilika mit ihrem klar gegliederten Kirchenraum genauso gut wie mit ihrem Korpus. Hiermit findet der interessierte Gast eine kulturhistorisch hoch im Kurs stehende Sehenswürdigkeit.

Mit seinen Wänden von drei Metern Dicke aus Feldstein errichtet ist der Turmsockel romanischen Ursprungs ein Zeuge aus längst vergangener Zeit. Über ihm thront der Turm mit einer beträchtlichen Höhe von rund 81 Metern, womit er der zweithöchste innerhalb der Altmark ist. Im Chorraum befindet sich ein wertvoller Altar, verziert mit Holzschnitzereien. Der Altar weist eine Atem beraubende Größe auf und wird zu den schönsten Sehenswürdigkeiten mittelalterlichen Ursprungs in Salzwedel gezählt. Dieser zeigt mit seinen 22 Plastiken und 30 Relieffiguren Szenen aus dem Leben Jesu und Maria.

Einige Teile des Chorgestühls aus 1360 sind noch heute erhalten. Aus der gleichen Zeit stammt auch das sich im Chor befindliche Christusfenster. Ein reichlich verziertes, aus Holz gefertigtes Lesepult aus dem 13. Jahrhundert sowie ein Levitensitz aus dem 14., ein Adlerpult aus dem 15. und ein Markgrafensitz aus dem 16. Jahrhundert stammend warten auf ihre Besucher. Am Choreingang kann zudem eine Triumphkreuzgruppe im Original besichtigt werden.

Von der einstigen prächtigen Orgel, erbaut von Joachim Wagner in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, kann noch das barocke Prospekt besichtigt werden. Hinter dieser steht die restaurierte Furtwängler & Hammer Orgel aus dem Jahre 1913. In den Sommermonaten erklingt die komplette Klangvielschichtigkeit aller 62 Register für Besucher der St. Marienkirche Salzwedel.

Geschichte der St. Marienkirche zu Salzwedel

Um 1150 kam es erstmalig zum Bau einer romanischen Feldsteinkirche, womit die erste Marienkirche entstand. Diese Saalkirche fiel nach 1200 einem Abriss zum Opfer. Einzig der 2,70 Meter hohe Turmstumpf überlebte. In der dreischiffigen Backsteinbasilika wurde die Marienkirche wieder zum Leben erweckt. Auf dem neuen 40 Meter hohen Turm war ein Pultdach platziert. In der damaligen Zeit war die Marienkirche die Hauptpfarrkirche und Archidiakonatskirche der Altstadt.

Zur Mitte des 14. Jahrhundert kam es zum Umbau der Kirche. Es entstand die fünfschiffige Basilika im Stil des gotischen Zeitalters. Mehr als 200 Jahre dauerten diese Arbeiten an. Aus dem Pultdach wurde ein Turmhelm, der schon frühzeitig die bis in die Gegenwart ersichtliche Krümmung aufwies. Nach Fertigstellung der Marienkirche waren insgesamt 28 Nebenaltäre vorhanden.

Der dreiteilige Holzschnitzaltar fand 1510 seinen Einzug. Ferner kam im Jahre 1522 ein bronzenes Taufbecken hinzu. Im Rahmen der Reformation bildete sich die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Schließlich wurden 1581 eine Sandsteinkanzel sowie eine Empore eingebaut.

Zur Einweihung der prächtigen barocken Orgel kam es 1752. Diese musste 1913 auf Grund mehrerer Blitzeinschläge und Brände durch eine neue Orgel ersetzt werden. Deren Einweihung fand am Ostermontag des Jahres 2007 statt. Basierend auf der Beschädigung des Turmhelms durch einen Orkan 1972 drang für eine längere Zeit Nässe ein. Mit der Sanierung 2003 konnte gleichzeitig eine Komplettierung des Geläuts vorgenommen werden. Drei Jahre später konnte die Bauteiltemperierung eingebaut werden.

Kontakt und Anschrift

Tourist-Information Salzwedel
Neuperverstraße 29
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 – 422438 oder 19433
E-Mail: information@kultour-saw.de
Web: www.kultour-saw.de

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