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Hohe Börde Friedhofskapelle Bebertal St. Stephanus

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Ausflugsziel Friedhofskapelle Bebertal St. Stephanus

Die aus Feldsteinen erbaute Friedhofskapelle Bebertal St. Stephanus finden Gäste westlich am Ortsende. Aus frühromanischer Zeit stammend zählt sie zu den Sehenswürdigkeiten direkt an der Nordroute der Straße der Romanik.

Entstehungsgeschichte der Friedhofskapelle Bebertal St. Stephanus

Offensichtlich entstand bereits im 10. Jahrhundert im einstigen Dorf Alvensleben eine Steinkirche. Sie zählt zu eine der 35 Taufkirchen, die auf die Gründung unter der Leitung von Bischof Hildegrim von Halberstadt zurückgehen. Auf dessen Geheiß wurden diese Missionskirchen dem Heiligen Stephan geweiht.

Bischof Hildegrim von Halberstadt lebte zwischen 760 bis 827. Zu seinen Lebzeiten tobten die Sachsenkriege Karl des Großen. 804 ergab sich der Sachsenkönig Widukind. Er ließ sich taufen. Damit begann in Sachsen die Missionierung.

In der Zeit zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert ist eine Ministerialfamilie als Burgvogt betraut worden. Diese Familie benannte sich im weiteren Verlauf der Zeit nach dem Dorf sowie der Burg. Somit wurde das Adelsgeschlecht derer von Alvensleben ins Leben gerufen.

Als im 15. Jahrhundert Alvensleben verwüstet wurde, kam es im 19. Jahrhundert zur Umgestaltung des Chors mit seinen noch recht gut erhaltenen Rundfenstern zur Friedhofskapelle. Aus dem einstigen Alvensleben wurde schließlich Bebertal.

Was aus dem Dorf Alvensleben wurde

Einstmals existierte im Dorf Alvensleben die heutige Friedhofskapelle Bebertal St. Stephanus. Doch was wurde aus dem Dorf?

Nachdem im 14. Jahrhundert Veränderungen des Klimas zur einer Vielzahl von Missernten führten sowie die Pest die Bevölkerung von Dorf Alvensleben stark reduzierte, zogen die Überlebenden in Richtung Burgberg. Auch das Tal der Beber war eines der Ziele. Das Dorf lag bis zum Ende des 15. Jahrhunderts wie ausgestorben. Einzig die heutige Friedhofskapelle Bebertal fand noch Verwendung als Kirche.

Diese fiel dem Dreißigjährigen Krieg schließlich zum Opfer. 1697 kam es zum Aufbau der neuen Dorfkirche. Dadurch bedingt verlor die kaum mehr als Ruine erkennbare Stephanuskirche immer mehr an Bedeutung. Ihre Reste fanden schließlich Verwendung zum Bau der Friedhofskapelle Bebertal.

Öffnungszeiten Friedhofskapelle Bebertal

Besichtigung finden nur nach Absprache statt.

Kontakt und Anschrift

Friedhofskapelle Bebertal
Friedensstraße
39343 Hohe Börde OT Bebertal
Tel.: 039062 – 402
wolfram.steinacker@t-online.de

Stadt-, Reise- und Tourist-Information im Bahnhofcenter
Bahnhofsplatz 2
39340 Haldensleben
Tel.: 03904 – 725995
E-Mail: info@haldensleben.de
Web: www.haldensleben.de

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