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Niedere Börde Kloster Ammensleben St. Peter und Paul

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Kloster Ammensleben St. Peter und Paul – ein Ausflug in die Vergangenheit

Wer gern einmal einen Ausflug in die Vergangenheit machen möchte, kann dies während eines Besuchs von Kloster Ammensleben St. Peter und Paul erleben. Gegründet als einstiger Augustiner-Chorherrenstift ist die Benediktinerabtei Kloster Ammensleben heute eine Sehenswürdigkeit direkt an der Straße der Romanik.

Zur Geschichte des Klosters Ammensleben St. Peter und Paul

Kloster Ammensleben kann auf eine mehr als 900jährige Geschichte zurückblicken.  Von den Grafen von Hillersleben ist um 1110 in Groß Ammensleben eine Kirche gegründet worden. An jener kam es zehn Jahre darauf zum Anbau eines Augustiner-Chorherren-Stifts. Dieses wurde nur neun weitere Jahre später in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Das Kloster bestand bis zur Auflösung desselben bis 1804.

Bereits innerhalb der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts besaßen die Vorfahren von den Grafen von Ammensleben einige Güter. Der einstige Bau der Kirche erfolgte im romanischen Stil. Dabei entstand eine Basilika ohne Querschiff. Auch in der Gegenwart prägt dieser Bau romanischen Ursprungs immer noch das Kirchenbild.

Einst sollten vier Türme das Bauwerk zieren. Jedoch entstand nur nordwestlich ein Turm. Während das Landhaus im Stil der Romanik dreischiffig mit acht Jochen ist, kam es zu einem späteren Zeitpunkt zu Veränderungen an Westbau und Chor. 1170 erfolgte ein zusätzlicher Bau von einem Säulenportal inklusive eines zweigeteilten Tympanons.

1334 kam es zur Errichtung einer Marienkapelle. Im 15. Jahrhundert folgte eine Ursulakapelle. Die zunächst mit einem Flachdach versehene Kirche wurde Anfang des 16. Jahrhunderts zum Teil mit einem Kreuzrippengewölbe versehen. Im Westen schloss dieses mit zwei Türmen ab.

Kloster Ammensleben St. Peter und Paul hat später als katholische Einrichtung die Reformation überstanden. Erst im Jahre 1804 wurde das Kloster säkularisiert.

Innenausstattung von Kloster Ammensleben St. Peter und Paul

Der sich im Innenraum der ehemaligen Klosterkirche von Kloster Ammensleben befindliche Hochaltar stammt ursprünglich von 1769. Die Kanzel hingegen hat ihren Ursprung aus dem Jahre 1724 und befand sich vormals in der Klosterkirche Althaldensleben.

Während Grabungsarbeiten kam im Mittelgang der Basilika eine Memorialtumba zum Vorschein. Sie wird auf die Zeit um 1500 datiert und soll an die einstigen Stifter erinnern. An die Äbte des Klosters Ammensleben erinnern zahlreiche Grabsteine. Unter anderem wurde ein barockes Epitaph, stammend aus 1704, dem Abt Placidus Meinders gewidmet. Im Jahre 2017 weihte Bischof Gerhard Feige den Volksaltar. Jener diente ehemals evangelischen Gottesdiensten.

Gegenwärtige Nutzung von Kloster Ammensleben

In der heutigen Zeit findet die einstige Abteikirche als katholische Pfarrkirche Verwendung. Benannt wurde Kloster Ammensleben St. Peter und Paul nach den Schutzpatronen des Heiligen Petrus und Heiligen Paulus. Entsprechend begeht Kloster Ammensleben in jedem Jahr am 29. Juni das Patronatsfest, am Gedenktag der beiden Schutzpatrone Petrus und Paulus.

Öffnungszeiten Kloster Ammensleben

Von April bis Oktober Besichtigungen sowie Führungen nur nach telefonischer Vereinbarung.

Kontakt und Anschrift

Kloster Ammensleben St. Peter und Paul
Kirchplatz 11
39326 Niedere Börde OT Groß Ammensleben
Tel.: 039202 – 50440
E-Mail: loed.fam@t-online.de (Familie Löderbusch)
Web: www.kirchenmusikgrossammensleben.homepage.t-online.de

Tourist-Information Magdeburg
Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH
Ernst-Reuter-Allee 12
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 8380402
E-Mail: info@magdeburg-tourist.de
Web: www.magdeburg-tourist.de

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