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Magdeburg Kunstmuseum Kloster unser lieben Frauen

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Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg

Zentral im Bundesland Sachsen-Anhalt gelegen befindet sich in Magdeburg das Kloster Unser Lieben Frauen. Dabei blickt die Landeshauptstadt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. Bekanntheit erlangte sie hauptsächlich für ihre Vielzahl an Bauten des Mittelalters. Nördlich, unweit des Doms, befindet sich das Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg. Diese Sehenswürdigkeit findet heute Verwendung als Kunstmuseum.

Einblick in die Geschichte des Klosters Unser Lieben Frauen

Zur Gründung des Klosters Unser Lieben Frauen kam es zwischen 1015 und 1018 durch den Magdeburger Erzbischof Gero, zunächst als Marienstift. Vermutlich bestand der Gründungsbau aus Holz.

Erzbischof Werner ließ 1063/64 das Kloster Unser Lieben Frauen neu errichten. Dabei entstand eine flachgedeckte, dreischiffige Basilika. 1229 ging das Kloster an den damals neu gegründeten Prämonstatenserorden über. Dies bestätigte Papst Honorius II. Aus dem Kloster Unser Lieben Frauen wurde das Mutterkloster im östlichen Verbreitungsgebiet des Ordens.

Im Zuge eines großen Stadtbrandes im Jahre 1188 kam auch die zum Kloster Unser Lieben Frauen gehörende Marienkirche zu Schaden. Zahlreiche Reparaturarbeiten wurden notwendig. Im Rahmen dieser kam es zur Errichtung der hochsäuligen Kapelle, unmittelbar an jener Stelle der nördlichen Nebenapsis.

1207 fiel der Magdeburger Dom einem Brand zum Opfer. Daraufhin wurde die Marienkirche des Klosters Unser Lieben Frauen als Kathedrale ernannt. Vier Jahre darauf verkündete der Erzbischof von hier aus den gegen Otto IV. verhängten Bann seitens des Papstes. Zum Ende des 13. Jahrhunderts kam es zur Unterstellung verschiedener Klöster – unter anderem

  • Brandenburg
  • Jerichow
  • Havelberg
  • Quedlinburg

dem Kloster Unser Lieben Frauen.

Im Jahre 1500 erfolgte eine Erneuerung des Chorgewölbes sowie Fenstervergrößerung im Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg. Nur fünf Jahre später entstand ein Gasthaus an der Ostseite. Ferner ist 1506 zur Erhöhung der religiösen Bedeutung des Klosters die Wallfahrtskapelle zum Ölberg errichtet worden.

Entgegen einer Vielzahl von Kirchengemeinden blieb das Kloster Unser Lieben Frauen während der Reformation katholisch. Im Anschluss an den Augsburger Religionsfrieden 1555 blieb die Lage der katholischen Klosterbewohner schwierig. 1570 beschlossen die Chorherren auf ihre weißen Gewänder, beim Aufenthalt außerhalb der Klostermauern, zu verzichten.

Der letzte katholische Probst des Klosters Unser Lieben Frauen verstarb um die Jahrhundertwende. Die verbliebenen Ordensleute entschlossen sich 1601 zum Verlassen des Klosters und der Stadt Magdeburg. Die Belagerung und nahezu komplette Zerstörung Magdeburgs durch Tilly im Dreißigjährigen Krieg hat das Kloster Unser Lieber Frauen fast unbeschädigt überstanden. Auch siedelten sich Prämonstratenser aus den Niederlanden und aus Böhmen erneut im Kloster an.

Während des Zweiten Weltkriegs kam es bei Luftangriffen zur Zerstörung des Kirchendaches und des westlichen Flügels der Klausur.

 

Gegenwärtige Nutzung des Klosters Unser Lieben Frauen

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands konnte mit Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten am Kloster Unser Lieben Frauen begonnen werden. Seit Beendigung derselben zählt die Klosteranlage seit 1993 zum Fokus der neu entstandenen Straße der Romanik. Gegenwärtig findet das Kloster Unser Lieben Frauen Verwendung als Museum für bildende Kunst.

Kontakt und Anschrift

Tourist-Information Magdeburg
Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH
Ernst-Reuter-Allee 12
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 8380402
E-Mail: info@magdeburg-tourist.de
Web: www.magdeburg-tourist.de

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 565020
E-Mail: sekretariat@kunstmuseum-magdeburg.de
Web: www.kunstmuseum-magdeburg.de

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