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Sachsen-Anhalt
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Magdeburg Klosterkirche St. Marien am Skulpturenpark

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Die Kirche St. Marien ist Bestandteil des Ensembles des Klosters Unser Lieben Frauen im Zentrum Magdeburgs. Die in der Altstadt der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts gelegene Klosteranlage zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Ottostadt und ist das Zentrum der Straße der Romanik.

Die Klosterkirche St. Marien wurde im Zuge der Neuerrichtung des Klosters ab 1063/64 im romanischen Stil erbaut. In der dreischiffigen, flachgedeckte Basilika wurden die Erzbischöfe Werner (1078) und Heinrich I. von Assel (1107) beigesetzt. Mit der Errichtung der beiden Kirchtürme um 1130 wurde die Kirche St. Marien fertiggestellt und diente in der Folgezeit den dort ansässigen Prämonstratensern als Gotteshaus. Während des Stadtbrands von 1188 wurde die Klosterkirche teilweise beschädigt. Im Zuge der Reparaturarbeiten fanden auch mehrere Umbauarbeiten an der Kirche St. Marien statt. So entstand eine hochsäulige Kapelle an der nördlichen Nebenapsis und die Säulen des Langhauses wurden durch Pfeiler ersetzt. Als am Karfreitag 1207 der Magdeburger Dom brannte, wurde die Kirche St. Marien zur Kathedrale erhoben.

In den Jahren 1220 bis 1240 fanden Umbaumaßnahmen an der Klosterkirche statt und so gotische Elemente hinzugefügt, ohne dabei den romanischen Charakter des Gotteshauses zu verlieren. Dabei wurden im Mittelschiff ein Kreuzrippengewölbe und in den Seitenschiffen ein Kreuzgratgewölbe hinzugefügt. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts fanden eine Erneuerung des Chorgewölbes und die Vergrößerung der Chorfenster statt. Im Zuge der Reformation schloss sich das Kloster und somit auch die Kirche St. Marien nicht wie viele andere der neuen Bewegung an, sondern blieb vorerst katholisch.

Bei der Zerstörung der Stadt Magdeburg während des Dreißigjährigen Krieges blieben das Kloster und die Kirche vor Zerstörungen und Plünderungen seitens der Truppen Tillys weitestgehend verschont. Zwischen 1696 und 1700 fanden Reparaturarbeiten an der südlichen Chormauer statt, bei denen auch neue spitzbogige Fenster eingebaut wurden. Im Jahr 1888 wurde das Eingangsportal der Kirche an die nördliche Seite des Gebäudes verlegt und im Jahr 1907 erhielt das Gotteshaus eine Orgel. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Dach und der Chor der Kirche St. Marien zerstört. In den Jahren 1947 bis 1949 wurde das Gotteshaus wieder aufgebaut, wobei 1948 die Orgelempore abgerissen werden musste. Mit Gründung der Deutschen Demokratischen Republik war die religiöse Nutzung der Anlage und somit auch der Kirche beendet. Fortan diente das Klostergelände einer kulturellen Nutzung und die Klosterkirche St. Marien wurde zu einer Konzerthalle umgebaut. Am 21. September 1979 erhielt die Kirche eine Konzertorgel, dessen Spieltrakturen mechanisch und Registertrakturen sowie Koppeln elektrisch sind.

Ende der 1980er Jahre wurden 45 Großplastiken im Umfeld der Kirche aufgestellt. Diese sollten die bereits existierende Kleinplastiksammlung ergänzen.

Kontakt und Anschrift

Tourist-Information Magdeburg
Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH
Ernst-Reuter-Allee 12
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 – 8380402
E-Mail: info@magdeburg-tourist.de
Web: www.magdeburg-tourist.de

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