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Sachsen-Anhalt
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Flechtingen Wasserburg und Schlosspark

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Die Wasserburg Flechtingen beziehungsweise das Wasserschloss Flechtingen, im Landkreis Bördekreis in Sachsen-Anhalt, ist eine gut erhaltene zum Schloss erweiterte Burganlage und befindet sich im Zentrum der Gemeinde Flechtingen. Die Schlossanlage wurde auf einem kleinen Felsen mitten in einem künstlich angelegten See erbaut. Der See entstand durch den Steinabbau für den Magdeburger Dom.

Wasserburg / Wasserschloss Flechtingen

Das Wasserschloss Flechtingen war ab dem 14. Jahrhundert Familiensitz des Adelsgeschlechts Schenck von Flechtigen. Heinrich von Schenck, erhielt für seine Dienste vom Markgrafen Hermann III. von Brandenburg das Gut Flechtingen als Lehen. 1307 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung der Anlage. Hier beginnt auch die Geschichte der Wasserburg Flechtingen. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Burg als Zufluchtsort zu Kriegszeiten genutzt. Mit baulichen Veränderungen im 15. Jahrhundert wurde das Schloss zum Jagdschloss. Es folgten immer wieder erneute Umbauarbeiten. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb das Schloss Flechtingen im Familienbesitz der Familie Schenck. Unmittelbar nach Kriegsende wurde sämtlicher Besitz der Adelsfamilie entschädigungslos enteignet. Ebenso änderte sich der Nutzungszweck. Es wurde als Altenheim, Wohnanlage, Sitz der Nationalen Volksarmee und später wieder als Altenheim genutzt. Ein privater Investor kaufte das Schloss im Jahr 2000 mit dem Hintergrund es zum Schlosshotel umzubauen. 2004 meldete der Investor Insolvenz an. Seitdem steht das Gebäude leer.

Schlosspark Flechtingen

Eduard von Schenck ließ am westlichen Ufer des Schlosssees zwischen 1860 und 1897 einen Englischen Landschaftsgarten gestalten. Im Park wurden unterschiedliche europäische und nordamerikanische Baumarten gepflanzt. Sie sind mit entsprechenden Hinweistafeln ausgewiesen. Des Weiteren gibt es eine zentrale Wiese, auf der Frühblüher gepflanzt wurden.

Am Ufer vor der Burg befindet sich auf einem Vorsprung der Kanonenplatz, der für eine im Deutsch-Französischen Krieg erbeutete Kanone mit dem Namen Le Flambard angelegt wurde. Die Kanone wurde 1938 nach Schlesien umgesetzt. Die heutige Kanone wurde von der Gemeinde Flechtingen durch Spenden im Jahr 2004 neu erworben. Die neue Kanone wiegt 1400 Kilogramm und ist mit 5,31 Meter Länge größer als die vormalige La Flambard.

Im Schlosspark befindet sich neben den anderen Sehenswürdigkeiten ein Steinbruch, eine verzierte Säule, der Sieben-Insel-Teich und der Schlosssee. 1913 ließ Eduards Sohn Jacob einen eiszeitlichen Findling mit der Inschrift 1813 – 1913 zum hundertjährigen Jubiläum des Sieges der Koalitionstruppen in der Völkerschlacht bei Leipzig im Park aufstellen. Laut einer volkstümlichen Sage handelt es sich bei dem Stein um eine Jungfrau, die sich weigerte, einen armen Bauern aus Damsendorf zu heiraten und lieber zu Stein erstarrte.

Kontakt und Anschrift

Wasserschloss Flechtingen
Lindenplatz 7
39345 Flechtingen
Tel.: 05379 – 981558
E-Mail: web@wasserschloss-flechtingen.de
Web: www.wasserschloss-flechtingen.de

Gemeinde Flechtingen
Lindenplatz 11
39345 Flechtingen
Tel.: 039054 – 986 110
E-Mail: rathaus@luftkurortflechtingen.de
Web: www.luftkurortflechtingen.de

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