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Ilsenburg (Harz) Kloster Drübeck und Klosterkirche St. Vitus

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Der mächtige Westbau der Klosterkirche St. Vitus ist bereits von weitem gut erkennbar. Gelegen an der Straße der Romanik nimmt das Kloster Drübeck einen zentralen Stellenwert in der Geschichte des sakralen Kirchenbaus aus ottonischer Zeit ein.

Rückblick in die Geschichte von Kloster Drübeck

Einst lebten die Benediktinerinnen von Kloster Drübeck nach sehr strengen Regeln, gehuldigt dem heiligen Benedikt von Nuria. Der Tagesverlauf basierte auf den elf Kapiteln des heiligen Benedikt. Seinen Beginn nahm dieser mit der Morgenmesse bei Tagesanbruch. Anschließend nahmen die Benediktinerinnen ihre Arbeiten

  • auf dem Feld
  • im Garten
  • in der Küche
  • im Wald

auf.

Die Bedeutung von Kloster Drübeck nahm im späten Mittelalter zunehmend ab. Die Benediktinerinnen mussten durch die Zeiten der Reformation und des Bauernkrieges tiefe Einschnitte hinnehmen.

So kam es zur Vertreibung der Nonnen. 1599 wütete ein Brand, und der Dreißigjährige Krieg ging ebenfalls nicht spurlos am Kloster Drübeck vorüber.

Erstmalig wurde das Kloster in einer Urkunde von Kaiser Otto I. erwähnt. Dieser schenkte 960 dem Kloster Land.

Das Damenstift

Kloster Drübeck wurde zum Ende des 17. Jahrhunderts dem Grafen zu Stolberg-Wernigerode übereignet. Dieser errichtete nach umfassenden Sanierungen zwischen 1720 bis 1732 ein Damenstift. Während einer feierlichen Zeremonie wurde Anna Freiin von Welck Äbtissin des Klosters.

Sie war die 47. Äbtissin. Von Wilhelm II. ist Anna Freiin von Welck im Jahre 1906 der Äbtissinnenstab überreicht worden. Dieser wies eine Länge von 1,80 m auch.

Besucher, die das Kloster Drübeck mit Klosterkirche St. Vitus besuchen, finden einen gut erhaltenen Gartenplan aus 1737 vor. Dieser zeigt die einzigartige Sehenswürdigkeit mit ihren von Mauern umgebenen historischen Gärten.

Nutzung von Kloster Drübeck als Kurheim

Seitens der Diakonie der Kirchenprovinz Sachsen ist das Kloster Drübeck mitsamt der Klosterkirche St. Vitus 1946 übernommen worden. Dieses fand ab sofort Verwendung als Kurheim, in dem sich Erholungssuchende einfanden. Die Diakonisse Marie Utta des Mutterhauses Kreuzburg wurde als Hausmutter berufen.

Das Kurheim hatte eine Kapazität von insgesamt 40 Betten. Zu den vorhandenen Gärten gesellte sich bald ein Gewächshaus hinzu. Seitens des Diakonischen Amtes ist der Betrieb pro Jahr bezuschusst worden, ebenso notwendige bauliche Instandsetzungsarbeiten.

Führung durch Kloster Drübeck und der angeschlossenen Klosterkirche St. Vitus

In den heutigen Klosterführungen spielt die Äbtissin Christiane Eleonore Gräfin zu Stolberg Wernigerode eine maßgebliche Rolle. Diese heiratete 1755 mit 32 Jahren den Grafen Adolf Christian zu Dohna-Lauck. Im November 1786 verstarb die Äbtissin in Wernigerode.

Auf einer sich im Kloster Drübeck befindlichen Zeichnung ist die Äbtissin in ihrer Klostertracht im Stil des 18. Jahrhunderts zu sehen. Nach dieser Vorlage ist das Kostüm für die Führungen durch das Kloster und die Klosterkirche St. Vitus genäht worden.

An Führungen durch die Klosterkirche St. Vitus können interessierte Gäste jeweils in den Monaten April bis Oktober teilnehmen. Ferner wird eine spezielle Laternen- oder auch Kostümführung angeboten. Gruppenführungen sind zwischen November bis März nach vorheriger Vereinbarung möglich.

Öffnungszeiten Kloster Drübeck

Monat Tag Öffnungszeit
ganzjährig Montag bis Sonntag 07:00 – 19:00 Uhr

 

Führungen von April bis Oktober, montags bis freitags 14:00 Uhr und sonntags und feiertags 11:00 Uhr sowie 14:00 Uhr. Führungen auch auf Anfrage möglich.

 

Kontakt und Anschrift

Evangelisches Zentrum Kloster Drübeck
Tagungs- und Begegnungsstätte
Klostergarten 6
38871 Ilsenburg OT Drübeck
Tel.: 039452 – 94300
E-Mail: infopunkt@kloster-druebeck.de
Web: www.kloster-druebeck.de

Tourist-Information Ilsenburg
Marktplatz 1
38871 Ilsenburg
Tel.: 039452 – 19433
E-Mail: info@ilsenburg.de
Web: www.ilsenburg.de

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