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Oebisfelde-Weferlingen Ruine der Stiftskirche St. Marien

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Zwischen den beiden Stationen Wiepke und Bebertal, an der Straße der Romanik gelegen, finden Besucher des Ortes Walbeck die Überreste der einstigen Stiftskirche St. Marien. Die Ruine der Stiftskirche St. Marien können Gäste von Walbeck bereits von Weitem gut sehen.

Die einstige Stiftskirche Walbeck

Die malerische Ruine der Stiftskirche St. Marien sind die Überreste des Benediktinerstifts St. Marien. Gestiftet wurde dies 942 von Graf Lothar II. als Sühne für seine damalige Beteiligung an einer Verschwörung gegen Kaiser Otto I.

Nachdem Lothar II. 964 verstarb, fand er seine letzte Ruhe vor dem Hauptaltar. Weitere Familienmitglieder sind in der Kirche ebenfalls beigesetzt worden.

Erbaut wurde die Stiftskirche Walbeck als kreuzförmige Pfeilerbasilika mit einem Flachdach. Damit ist sie den ältesten Bauwerken ottonischer Herkunft zugehörig. In der Mitte des 10. Jahrhunderts kam es zur Integration der Stiftskirche St. Marien in eine bereits vorhandene Burganlage der Walbecker Grafen.

1011 fielen einige Teile des Stifts einem Brand zum Opfer. In jener Zeit ist das Langhaus der Stiftskirche Walbeck Richtung Westen erweitert worden. Als im 13. Jahrhundert das Grafengeschlecht ausstarb, kam es zu erheblichen Zerstörungen, basierend auf kriegerischen Auseinandersetzungen. Im Zuge derer sind große Teile der Stiftskirche sowie der Burganlage zerstört worden. Ferner kam es zum Abriss der westlichen Turmfront der Stiftskirche Walbeck.

Vom einstigen Gründungsbau stehen heute den Besuchern noch bedeutende Teile zur Besichtigung zur Verfügung. Zahlreiche Sommerkonzerte haben hier eine neue Kulisse gefunden.

Graf Lothars Grabplatte ist eine der noch erhalten gebliebenen Grababdeckungen, die mit einer kunstvoll geschmückten Grabplatte aus der ottonischen Zeit in der Dorfkirche St. Michael besichtigt werden kann.

Heutige Nutzung der Stiftskirche Walbeck

Gegenwärtig bietet sich die Ruine der Stiftskirche St. Marien in den Sommermonaten hervorragend als Kulisse für Konzertveranstaltungen an. Vom Gründungsbau stehen noch wesentliche Teile, die insbesondere kulturell interessierte Gäste anziehen.

Ferner lockt die wunderschöne Natur und ein Meer aus Blumen und saftgrünem Rasen zum Spazieren und Verweilen. Ein ideales Ausflugsziel für all jene, die nach einem stressigen Alltag einfach einmal ihre Seele baumeln lassen wollen. Der herrliche Ausblick auf die sich in der näheren Umgebung befindlichen Hügel des Lappwaldes trägt zur Entspannung und Ausklang eines zumeist anstrengenden Tages bei.

Die Ruine der Stiftskirche Walbeck ist frei für jeden Gast zugänglich. Wer an einer Führung interessiert ist, kann diese beim Kulturamt des Landkreises Börde telefonisch buchen.

Öffnungszeiten Stiftskirche Walbeck

Ruine Stiftskirche Walbeck ganzjährig geöffnet.

Kontakt und Anschrift

Ruine der Stiftskirche St. Marien
Domberg
39356 Oebisfelde-Weferlingen OT Walbeck
Tel.: 039061 – 2603 oder 039061 – 4020
E-Mail: jpaetz@t-online.de

Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen
Lange Str. 12
39646 Oebisfelde-Weferlingen OT Oebisfelde
Tel.: 039002 – 831100
E-Mail: info@stadt-oebisfelde-weferlingen.de
Web: www.stadt-oebisfelde-weferlingen.de

 

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Oebisfelde-Weferlingen Dorfkirche St. Michaelis mit der Grabplatte Lothars II.

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