unterstützt von:
Erlebnisland
Sachsen-Anhalt
Sehenswürdigkeiten

Osterwieck Kirche St. Stephani

Panorama anzeigen
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen

Die evangelische Kirche in Osterwieck, St. Stephani gilt als Denkmal der christlichen Mission im nördlichen Harz. Ferner ist sie ein Denkmal der Romanik, der spätgotischen Epoche sowie des frühzeitigen protestantischen Kirchenbaus. Zusätzlich erinnert Osterwiecks Kirche St. Stephani an die Zeit der deutschen Wiedervereinigung nach 1989. Sie ist zugehöriger zur Straße der Romanik des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Einzigartige Sehenswürdigkeit in Osterwieck – die St. Stephani Kirche

Aus zahlreichen kirchlichen Bauwerken in Gesamtdeutschland sticht die St. Stephani Kirche des Harzstädtchens Osterwieck besonders hervor. Im sagenumwobenen Harzvorland ist St. Stephani eine der Stationen der Straße der Romanik. Jeden Tag zieht die Kirche eine Vielzahl an Touristen mit ihren unterschiedlichen Stilrichtungen in ihren Bann.

Der Standort der St. Stephani Kirche befindet sich auf historischem Boden. Schon im Jahre 780 befand sich hier eine christliche Kirche, ebenfalls dem heiligen Stephanus geweiht. Von einer weiteren Kirche, die um 930 erbaut wurde, ist in der heutigen Zeit nichts mehr erhalten geblieben.

Im 12. Jahrhundert entstand an der gleichen Stelle des heutigen Standorts der Kirche St. Stephani eine romanische Kirche. Die Doppelturmanlage des damaligen Baus ist bis heute erhalten geblieben. Die charakteristischen Türme mit einer Höhe von über 50 Metern können Gäste der Stadt bereits von weitem erkennen.

Das Kirchenschiff erfuhr im Jahr 1495 durch ein Hochwasser eine starke Beschädigung. Bis 1516 musste daraufhin der Chorraum im spätgotischen Stil restauriert werden. Basierend auf der Reformation wurde das Kirchenschiff zur Hälfte des 16. Jahrhunderts neu errichtet. Es entstand eine bemerkenswerte Hallenkirche. Als erster protestantischer Kirchenbau in der Weltgeschichte durchfluten den spätgotischen Raum erste Anzeichen der Renaissance.

Weitere historische Einblicke in den Bau der St. Stephani Kirche Osterwieck

Seit der Inventarisierung von 1902 wurde eine erneute Bestandsaufnahme erst wieder nach der deutschen Wiedervereinigung vorgenommen. Erste Aufmessungen erfolgten 1991/92. 2005 ließ das Institut für Denkmalpflege Halle/Saale ein restauratorisches Vorgutachten erstellen. Seitdem betreut das Institut die Renovierung sowie Sicherung der Kirche St. Stephani.

Es konnten nur geringe Grabungsfunde ausfindig gemacht werden. Einzig eine kurze Niederschrift eines Ortschronisten aus der Zeit 1990/91 liegen vor. 1998 konnte ein weiterer Bericht über eine Notbergung gefunden werden. Aus beiden Fundberichten geht hervor, dass der aus 1516 stammende Chor auf flach gewölbten Fundamenten, die sich zwischen den Stützpfeilerbasen befinden, steht.

Hinweise auf Brandhorizonte, eine bestehende Burganlage oder Vorgängerbauten sind bislang nicht gefunden worden. Einzig Aufzeichnungen eines Kirchenvorstehers, der 1771 in einem Bauregister von 1552 eine hölzerne Kirche für die Zeit um 781/84 nachtrug sowie eine steinerne Kirche für die Zeit um 913.

Kirchengeschichte hautnah miterleben

Gäste, die der St. Stephani Kirche von Osterwieck einen Besuch abstatten, können sich persönlich von der bemerkenswerten Bau- und Kirchengeschichte überzeugen. Ausgestattet ist die evangelische Kirche mit Sandsteinreliefs von besonders baukünstlerischer Art.

So offenbart zum Beispiel der zweifache Wandelaltar aus dem Jahre 1484 im spätgotischen Stil mit seinen geöffneten Außenflügeln die Leidensgeschichte Christi, beginnend von seinem Einzug in Jerusalem bis hin zu seiner Auferstehung.

Die Ornamente und reichhaltigen Verzierungen der Kanzel, welche aus der Zeit um 1603/04 stammt, ziehen jeden Kunstinteressenten in seinen Bann. Die Kanzel wurde im Stil der Hochrenaissance gearbeitet und ist im Kirchenschiff von St. Stephani zu finden.

Jedem Musikliebhaber wird beim Klang der Voigt Orgel in St. Stephani aus dem Jahre 1866 das Herz höher schlagen. Tauchen Sie ein in die frühromantische Zeit, die nicht zuletzt dank der im Original erhaltenen Prospektpfeifen ertönt.

Öffnungszeiten Kirche St. Stephani

Montag geschlossen
Dienstag bis Freitag 10:00 – 15:30 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 11:00 – 12:00 Uhr 13.00 – 17.00 Uhr

Kontakt und Anschrift

St. Stephani
Stephaniekirchhof 2
38835 Osterwieck
Tel.: 039421 – 74262
E-Mail: ev.kirche-osterwieck@t-online.de
Web: www.stephaniekirche.npage.de

Tourist- und Stadtinformation
Am Markt 10
38835 Osterwieck
Tel.: 039421 – 793555
E-Mail: stadtinformation@stadt-osterwieck.de
Web: www.stadt-osterwieck.de

Direkt zum
Panorama
Größe ändern

Thale Kloster Wendhusen

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Goseck Schloss Goseck – Burg- und Klosteranlage

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Raguhn-Jeßnitz Dorfkirche Altjeßnitz

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Schönburg Burg Schönburg

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Seehausen (Altmark) Stadtkirche St. Petri

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Naumburg (Saale) Dorfkirche St. Lucia

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Eckartsberga Eckartsburg

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Wernigerode St.-Johannis-Kirche Wernigerode

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Bad Bibra Margaretenkirche zu Steinbach

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Freyburg (Unstrut) Klosterkirche Zscheiplitz

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag
Weitere Beiträge werden geladen