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Quedlinburg Steinbrücke

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Die Steinbrücke befindet sich im Süden des Markts von Quedlinburg. Ihren Verlauf nimmt sie zu beiden Seiten über die gleichnamige Straße. Eingetragen ist die Brücke im Denkmalverzeichnis der Stadt Quedlinburg.

Schönes Ausflugsziel für Besucher der Harzstadt

Ein Ausflug nach Quedlinburg ist nicht nur wegen dem bekannten Domschatz lohnenswert. Auch die unter Denkmalschutz stehende Steinbrücke der Stadt, die über den Mühlgraben verläuft, ist sehenswert. International erlangte die Brücke große Bekanntheit als mittelalterliches Testat der Verkehrsgeschichte. Auf Grund der Tatsache, dass das bauwerk sich unterhalb des gegenwärtigen Geländeniveaus befindet, fand sie lange Zeit kaum Beachtung.

Zwischenzeitlich hat sich die Brücke jedoch zu einem kleinen Zentrum der Stadt herausgebildet. Sie ist heute eine sehr beliebte Einkaufsmeile von Quedlinburg.

Architektur der Steinbrücke in Quedlinburg

Die erstmalig 1229 urkundlich erwähnte Steinbrücke diente als Überbrückungsmöglichkeit eines damaligen Sumpfes, der sich südlich vom jetzigen Markt befand. Die Stadtgebiete Pölle und Word waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht bebaut.

Aus 23 steinernen Rundbögen bestehend weist die heutige Brücke eine Länge von 103 Metern auf. Jeder einzelne Rundbogen hat eine Spannweite von rund vier Metern, wobei der Bogenradius 2,70 Meter beträgt. Der Scheitel der Brückenböden ist unter dem Straßenpflaster der gegenwärtigen Straße Steinbrücke gelegen. Die Brücke ist 7,22 Meter breit.

Als Baumaterial für die Brücke kam harter Kalkstein zum Einsatz. Das Gewölbe weist eine Dicke von 0,50 Metern auf. Alle Bögen befinden sich auf festen Pfeilern, die 1,57 Meter in der Breite messen. Allerdings erreichen diese Pfeiler einzig einen Level von 0,35 Metern. Damit führte die Brücke von einst schon während ihres Aufbaus nicht über einen Fluss, sondern über sumpfiges Gelände.

Zur Geschichte der Quedlinburger Steinbrücke

Schon im 13. Jahrhundert wurde mit der Trockenlegung von Bereichen, die sich östlich und westlich der heutigen Steinbrücke befanden, begonnen. Der Grund hierfür bestand darin, neues Bauland gewinnen zu können. Auf diese Art entstanden zu beiden Seiten der Steinbrücke Quedlinburgs Flächen, die für den Anbau genutzt wurden.

Im Verlaufe der Zeit wurden Häuser errichtet, dessen sich unter den Brückenböden befindlichen Räume zum Teil als Kellerräume genutzt wurden. 21 der 23 Bögen werden bis in die Gegenwart hinein weiter als Keller benutzt.

Der nördliche Teil der Brücke weist bis heute noch in zwei Bögen seine einstige Brückenfunktion auf. An jener Stelle führt die Brücke direkt über den Mühlgraben. Begrenzung erfährt der Brückenabschnitt durch ein Brüstungsgitter, das aus dem Jahr um 1900 stammt. Noch heute sind hierauf Verzierungen erkennbar, welche die Münzenberger Musikanten darstellen.

Über viele Jahrhunderte dachte niemand mehr an die Steinbrücke von Quedlinburg. Als es 1880 zu Bauarbeiten kam, die der Verlegung einer städtischen Wasserleitung dienten, wurde die heutige Brücke wieder entdeckt.

An den Häusern der Straße Steinbrücke 1 und 2 informiert noch heute eine Tafel über die Steinbrücke von Quedlinburg.

Kontakt und Anschrift

Quedlinburg Information der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH
Markt 4
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 905624
E-Mail: mailto:qtm@quedlinburg.de
Web: www.quedlinburg.de

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