unterstützt von:
Erlebnisland
Sachsen-Anhalt
Sehenswürdigkeiten

Quedlinburg Stiftskirche St. Cyriakus

Panorama anzeigen
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen

Als eine der Stationen an der Straße der Romanik ist die Stiftskirche Gernrode ein beliebtes Ausflugsziel für Harzbesucher. Gernrodes evangelische Kirchengemeinde ist eine relativ alte und doch sehr interessante Gemeinde, die recht eng mit ihrer mehr als 1050-jährigen Stiftskirche Gernrode verbunden ist.

Als St. Cyriakus Gernrode 963 durch den Markgrafen Gero gegründet wurde, kam der christliche Glaube in das Harzstädtchen. Zunächst in Gestalt der zum damaligen Zeitpunkt einzigen deutschen Konfession, dem katholischen Glauben, legten die Äbtissinnen zusammen mit den Klerikern und Stiftdamen den Grundstein für zahlreiche noch bis in die heutige Zeit erhaltene liturgische Elemente des Gottesdienstes.

Nach Restaurierungsarbeiten befindet sich St. Cyriakus Gernrode heute erneut in einem Zustand, der dem des 10. Jahrhunderts ähnelt. Einzig die westliche Apsis musste um 1130 ergänzt werden. Seit Ende der Restaurierung wird die Stiftskirche Gernrode durch die evangelische Kirchengemeinde als Pfarrkirche genutzt.

Geschichte der Stiftskirche Gernrode

Mit dem Bau der Stiftskirche Gernrode wurde offensichtlich schon im Jahr der Stiftsgründung begonnen. Als Gero 965 verstarb, war der Bau soweit fortgeschritten, dass dieser hier beigesetzt wurde.

Im 12. Jahrhundert erfuhr die Stiftkirche Gernrode eine erhebliche Umgestaltung. Besonders auffallend ist die Erweiterung am Westwerk. Die Krypta und Westapsis fanden Verwendung zur Verehrung des Heiligen Metronus. Es fand eine Erhöhung der Treppentürme des Westwerkes statt. Ferner wurde das obere Turmgeschoss aufgesetzt. Während des Umbaus entfielen auf Grund der Erneuerung der Wände die Emporen der Seitenschiffe. Das sich in der Mitte des südlichen Seitenschiffes befindliche Heilige Grab wurde ebenfalls erneuert. Ferner erhielt der sich an die Stiftskirche Gernrode anschließende Flügel des Kreuzganges seine bis in die heutige Zeit bestehende doppelstöckige Form.

In der spätgotischen Zeit kam es im Querhaus zum Einbau einer Schatzkammer. Als der Stift aufgehoben wurde, verfiel die Stiftkirche Gernrode langsam. Erst 1834 konnte dank des Kunsthistorikers Franz Theodor Kugler mit der Restaurierung der Kirche begonnen werden, die Ferdinand von Quast durchführte.

Von 1907 bis 1909 konnten der nördliche und ein Jahr darauf der südliche Treppenturm des Westwerks erneuert werden. Zwei in das Mauerwerk eingelassene Steintafeln erinnern hieran. Heute steht die St. Cyriakus Gernrode äußerlich wieder in ihrem Bauzustand von 1130 allen Besuchern als Sehenswürdigkeit zur Verfügung.

Ausstattung der St. Cyriakus Gernrode

Ein sehr bemerkenswertes Kunstwerk der St. Cyriakus Gernrode ist das Heilige Grab. Dies entstand noch vor dem ersten Kreuzzug im südlichen Seitenschiff. Nördlich der Alpen gilt das Heilige Grab der Stiftskirche Gernrode als die älteste noch erhaltene Nachbildung des Grabs Christi. Es verfügt auch genau wie dieses über eine Vor- und eine Hauptkammer.

In die Architektur mit einbezogen wurde ein Passionsspiel, das nach einer Handschrift aus dem Jahr 1502 in Gernrode eine Wiederbelebung fand. Außen wie auch innen ist das Heilige Grab mit aus Stuck bestehendem Reliefschmuck versehen. Hierauf zu sehen sind die einzelnen Stationen der Ostergeschichte.

Ein weiteres Highlight stellt ein reicher Ornamentschmuck an der Westwand des Heiligen Grabes dar. Seit der Wiedereröffnung der St. Cyriakus Gernrode ist das Heilige Grab auch kleinen Gruppen in Form von Sonderführungen zugänglich.

In der Vierung der St. Cyriakus Gernrode wurde 1519 das aus Sandstein bestehende Hochgrab für den Markgrafen Gero errichtet. Auf den Seitenflächen des Grabmals stehen auf dem Sockel mehrere Figuren. Diese haben gegensätzlich zur liegenden Figur auf dem Grabdeckel keine hohe Kunstqualität. Auf der Deckplatte befindet sich ein Hochrelief des Markgrafen Gero in einer Rüstung aus dem 16. Jahrhundert.

Ein Tafelbild vom Markgrafen Gero können Besucher auf der Südempore des Querhauses bewundern.

Kontakt und Anschrift

Tourist-Information Gernrode
Marktstraße 21
06485 Quedlinburg OT Gernrode
Tel.: 039485 – 93022
E-Mail: gernrodeinfo@online.de
Web: www.quedlinburg.dewww.gernrode.de

Quedlinburg-Information
der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Markt 4
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 905624
E-Mail: qtm@quedlinburg.de
Web: www.quedlinburg.de

Direkt zum
Panorama
Größe ändern

Quedlinburg Harzer Schmalspurbahn: Bahnhof Quedlinburg

Freizeitangebote
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Stiftskirche St. Servatius

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Steinbrücke

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Spiegelturm am Carl-Ritter-Platz und Mühlgraben

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Brühlpark

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Abteigarten am Fuße des Schlossberges

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Stadtschloss ‚Hagensches Freihaus‘, Zwischen den Städten

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Tourismus-Information

Freizeitangebote
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag

Quedlinburg Kirche St. Mathilde

Sehenswürdigkeiten
Beitrag teilen
Auf der Karte anzeigen
Direkt zum
Panorama
Zum Beitrag
Weitere Beiträge werden geladen