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Quedlinburg Lyonel-Feininger-Galerie

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Bei kulturell interessierten Besuchern der Harzstadt ist neben dem bekannten Domschatz auch die Feininger Galerie Quedlinburg ein beliebtes Ausflugsziel. Die sich in dieser Galerie befindliche Sammlung gilt als bewegliches Kulturdenkmal.

Informatives zur Feininger Galerie Quedlinburg

Als Museum befindet sich die 1986 eröffnete Feininger Galerie Quedlinburg im Besitz der Stiftung Moritzburg / Kunstmuseum in Halle (Saale). Heute gehört sie zu den 20 deutschen kulturellen Leuchttürmen.

In der Feininger Galerie Quedlinburg werden verschiedene Werke des bekannten aus New York stammenden Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger gezeigt. Diese sind einst von Hermann Klumpp vor der Vernichtung der Nationalsozialisten geschützt worden. Diese Sammlung umfasst eine der größten Bestände des Künstlers von

  • Grafiken
  • Holzschnitten
  • Lithographien
  • Radierungen

aus seiner Zeit von 1906 bis 1937.

Unterstützt wird die Arbeit des Museums durch einen im Jahre 1998 gegründeten Förderverein, der etwa 154 Mitglieder zählt. Weitere Unterstützung erfährt die Feininger Galerie Quedlinburg durch die Harzsparkasse.

Lyonel Feininger lebte von 1871 bis 1956. Der Künstler hat Quedlinburg nie besucht. Dass trotzdem die Feininger Galerie in Quedlinburg eine Heimat fand, ist dem Umstand Dr. Hermann Klumpps geschuldet, der zwischen 1929 bis 1932 am Bauhaus studierte. Während dieser Phase baute sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Lyonel Feininger und Hermann Klumpp auf. Als Feininger 1937 in die USA zurückgekehrte, hinterließ dieser seinem Freund ein umfassendes Konvolut seiner schöpferischen Tätigkeit. Dieser rettete dieses vor der Vernichtung.

Sammlungen der Feininger Galerie Quedlinburg

Die von Feininger an Dr. Klumpp übergegebenen und von diesem vor den Nazis geretteten Sammlungen befinden sich heute in der Feininger Galerie Quedlinburg. Die Dauerausstellung steht Besuchern das komplette Jahr zur Besichtigung zur Verfügung. Rund 40 Exponate verschiedener Genres warten auf Ihren Besuch.

Wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit der Sammlungen der Papierarbeiten Feiningers können diese nicht ständig ausgestellt werden. Neben einer Dauerausstellung wird diese daher durch eine Sonderausstellung mit diesen Werken ergänzt. Neben Zeichnungen gehören zu diesen Werken Sammlungen von

  • Autografen
  • Aquarelle
  • Buchkunst
  • Collagen
  • Erforschungen experimenteller Art
  • Fotografien
  • Partituren

Eine Ergänzung der Sammlungen Feiningers in Quedlinburg stellt eine bekannte Dauerleihgabe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz dar. Mehr als 100 Werke verschiedener Künstler, wie

  • Ernst-Ludwig Kirchner
  • Emil Nolde
  • Lovis Corinth
  • Erich Heckel

zählen hierzu. Ein besonderes Exponat ist dabei in Radierplatten und Druckstöcken des Künstlers Karl Völker zu sehen.

Einige historische Fakten zum Museum

Der eigentliche Bau der Feininger Galerie in Quedlinburg bestand in einem 1901 errichteten Museum, das im Baustil des Historismus errichtet wurde. Damit entstand eine dritte Einrichtung zur Beherbergung und Ausstellung städtischer Sammlung am Schlossberg. Bis zu seiner Umwidmung 1986 zum Kunstmuseum wurden hier zahlreiche regionalgeschichtliche wie auch archäologische Exponate gezeigt.

Schon zu dieser Zeit wurde mit der Planung der Feininger Galerie in Quedlinburg begonnen. Mit in das Ensemble sollten außerdem die geschichtlich bedeutsamen Häuser am Wipertihof und des einstigen Kürassier Hofs einbezogen werden. Um die fehlenden Ausstellungsflächen zu bekommen, kam es 1993 zu einem ersten Erweiterungsbau des Museums.

Zur Öffnung des Museums auch in Richtung Schlossberg sowie zur Schließung der Baulücke zum Klopstock Gartenhaus fand nach zehn Jahren ein weiteres Neubau- und Restaurierungsprojekt am Schlossberg 11 statt. Mit dem Bau des neuen Seitenflügels entstand das gegenwärtige Museums-Karee. Dadurch gewann die Feininger Galerie Quedlinburg weitere 100 m2 an Ausstellungsfläche hinzu.

Eine nach denkmalgerechten Gesichtspunkten durchgeführte Sanierung verhalf dem Kulturtourismus des Bundeslandes Sachsen-Anhalt zu einer wesentlichen Förderung. Dank der räumlichen Vergrößerung der Feininger Galerie Quedlinburgs können deren Aufgaben wesentlich besser erfüllt werden.

Öffnungszeiten Feininger Galerie

Monat Tag Öffnungszeit
November – März Mittwoch – Montag 10:00 – 17:00 Uhr
April – Oktober Mittwoch – Montag 10:00 – 18:00 Uhr

Kontakt und Anschrift

Lyonel-Feininger-Galerie
Museum für grafische Künste
Schlossberg 11
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 6895930
E-Mail: info@sds-feininger-galerie.de
Web: www.feininger-galerie.de

Quedlinburg-Information
der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Markt 4
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 905624
E-Mail: qtm@quedlinburg.de
Web: www.quedlinburg.de

 

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