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Quedlinburg Wipertifriedhof und Kirche St. Wiperti

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Die Wipertikirche befindet sich westlich des Schlossberges in Quedlinburg. Sie wurde den Heiligen St. Wigbert und Jacobus geweiht und ist ein gern besuchtes Ausflugsziel. Sie gehörte zum Königshof des sächsischen-ottonischen Herrscherhauses und gilt als architektonische Meisterleistung der Romanik. Die Kirche ist auch im späteren geschichtlichen Verlauf von hoher Bedeutung. Heutzutage gehört das Gebäude zu einer der Stationen der Straße der Romanik und seit 1994 ist sie Weltkulturerbe der UNESCO.

Geschichtlicher Einblick in die Wipertikirche von Quedlinburg

Die Ursprünge dieser geschichtsträchtigen Kirche reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Kleriker-Verband vom Kloster Hersfeld aus gegründet. Diese Kirche gelangte am Anfang des 10. Jahrhunderts in den Besitz der Ludolfinger.

König Heinrich I. ließ diese Kirche abbrechen und eine Saalkirche errichten. Aus jener Zeit stammen Teile der heutigen Wipertikirche und der Krypta. Die St. Wiperti Kirche wurde ab etwa dem Jahre 936 Bestandteil des damaligen Könighofs. Noch heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel, da sie ein architektonisches Meisterwerk der Romanik darstellt.

Von 936 bis 1146 war der Königshof kulturelles und politisches Zentrum des jungen deutschen Kaiserreichs. Danach verlor der Königshof weitestgehend an Bedeutung. Im Jahre 1146 wurde der Königshof auf Betreiben der Äbtissin Beatrix II. durch Papst Eugen III. in ein Kloster umgewandelt. Im Jahre 1525 wurde dieses Kloster durch die Wirren des Bauernkrieges endgültig zerstört. Die weitgehend erhalten gebliebene Wipertikirche diente ab der Reformationszeit als Gemeindekirche. Von 1672 bis 1674 wurde die Wipertikirche restauriert und im Stil des Barocks umgestaltet. Im Laufe des 18. Jahrhunderts legte man 14 Gewölbe innerhalb der Kirche an. Außerdem wurden verschiedene Nebengebäude geschaffen.

Die Wipertikirche hatte immer eine hohe Bedeutung im geschichtlichen Verlauf. Seit 1959 wurde die St. Wiperti Kirche wieder der katholischen St.-Mathildes-Gemeinde zugeführt. Sie wird seit dieser Zeit auch durch diese Gemeinde genutzt. Heutzutage bildet diese Kirche eine wichtige Station der Straße der Romanik. Seit dem Jahre 1994 gehört die Wipertikirche zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es lohnt sich also für Reisende, dieses architektonische und geschichtliche Bauwerk einmal näher zu betrachten. Das kann natürlich auch im Rahmen einer Führung geschehen. Damit die Wipertikirche für die Nachwelt erhalten bleibt, kümmert sich weiterhin ein Förderverein um die notwendigen Sanierungsarbeiten. Außerdem bemüht sich dieser Förderverein um die detailliertere Erforschung des einstigen Klosterareals.

Die Außergewöhnliche Friedhofsanlage von St. Wiperti Quedlinburg

Ab der Reformationszeit wurde der Wipertifriedhof gegründet. Im Allgemeinen gehören Friedhöfe nicht unbedingt zu sehenswerten Ausflugszielen des Tourismus. Der Wipertifriedhof allerdings bildet da eine Ausnahme. Er umfasst die geschichtsträchtige und bedeutende Wipertikirche an drei Seiten. Seine Lage ist somit schon außergewöhnlich. Dieser Friedhof ist heute noch gut erhalten und dient vielen Reisenden als erstaunliches Ausflugsziel. Weiterhin ist absolut überwältigend, dass dieser Friedhof vollständig aus Grüften besteht. Die teilweise in zwei Etagen angelegten terrassenförmigen Anlagen mit begehbaren Gewölben tragen mit zur Einzigartigkeit des Wipertifriedhofs in ganz Deutschland bei. Manche Menschen konnten sich früher keine begehbare Gruft leisten, denn sie kostete viel Geld. Dafür wurden dann Erdgräber als Grüfte ausgemauert.

Das Areal des Wipertifriedhofs ist heutzutage als Denkmal ausgewiesen. Reisende, die Ruhe und Einkehr suchen sind genau richtig, um auf dem Wipertifriedhof die besondere Atmosphäre zu spüren.

Auf diesem historisch bedeutungsvollen Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde sind auch heutzutage Beisetzungen auf Erd- und Urnengrabstellen möglich. In den letzten Jahren wurden die über 50 Familiengrüfte saniert und verpachtet. Dies war auch notwendig, denn im Laufe der Zeit waren einige Grüfte schon äußerst verfallen. Eine Gemeinschaftsanlage für Urnen gibt es auf dem Wipertifriedhof allerdings nicht.

 Öffnungszeiten Wipertikirche

Monat Tag Öffnungszeit
1. Apr – 30. Sep Montag bis Samstag 10:00 – 12:00 Uhr
14:00 – 17:00 Uhr

Kontakt und Anschrift

Kath. Pfarramt
Neuendorf 4
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 915082
E-Mail: besichtigung@wiperti.de
Web: www.wiperti.de

Quedlinburg-Information
der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH
Markt 4
06484 Quedlinburg
Tel.: 03946 – 905624
E-Mail: qtm@quedlinburg.de
Web: www.quedlinburg.de

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